Kunstforum Wien zeigt „den ganzen Man Ray“

Wien – Im Paris der 1920er-Jahre gehörte Man Ray zum Kreis der Lichtgestalten rund um Pablo Picasso, Henri Matisse, Ernest Hemingway oder James Joyce. Es gab kaum eine Persönlichkeit, die er nicht vor seine Kamera bekam. Und dafür wurde der Amerikaner in Paris auch berühmt. Allerdings legte Man Ray sich nie auf nur eine Medium und einen Stil fest. Den Universalkünstler Man Ray zu zeigen, diese Aufgabe stemmten nun Bank Austria Kunstforum Wien-Direktorin Ingried Brugger, Kuratorin Lisa Ortner-Kreil und ihr Team: Am Dienstagabend wurde die einmalige Schau, die bereits jetzt international viel Medienlob einheimst, von Man Ray-Freundin Friederike Mayröcker feierlich eröffnet. Musikalisch begleiteten die Hot Jazz Ambassadors featuring Ramona Steiner mit Jazz-Sounds aus den 1920er Jahren.

„Wie kaum ein anderer Künstler hat Man Ray vor allem mit seinem unerschöpflichen intermedialen Ideenreichtum unsere Alltagskultur zwischen Mode und Musikvideos, Kosmetik und Interior Design bis heute geprägt. Diese Vielfalt zeigen wir erstmals in Europa!“, kommentiert Brugger.

„Mit der aktuellen Retrospektive zu Man Ray unterstreicht das Bank Austria Kunstforum Wien einmal mehr seine Ausnahmestellung in Wien und in Österreich. Es ist damit ein höchst lebendiges Ausstellungshaus, das immer wieder moderne und zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler so zeigt, wie sie hierzulande noch nicht zu sehen waren. Dies trifft gerade auf diese Man Ray-Schau in besonderem Ausmaß zu“, betont UniCredit Bank Austria-Vorstandsvorsitzender Robert Zadrazil.

Künstler, Bühnenstars, Diplomaten und Wirtschaftsbosse feiern die Blockbuster-Ausstellung im Bank Austria Kunstforum Wien

Zur Eröffnung und zum französisch-amerikanischem Dinner begrüßten Ingried Brugger und Robert Zadrazil unter anderem Künstler wie Christian Ludwig Attersee, Oscar Bronner, Kitty Kino, Hans Kuppelwieser, Jürgen Messensee, Elfi Semotan oder Daniel Spoerri, Dadaist Alf Poier, Bühnenstars wie Rudolf Buchbinder, Kurt Rydl und Peter Simonischek, die Botschafter Johannes Haindl (Bundesrepublik Deutschland) und Alexander Schallenberg (Republik Österreich) sowie ERGO-Vorstand Josef Adelmann, Verfassungsgerichtshof-Vizepräsidentin Brigitte Bierlein, Kulturlady Sylvia Eisenburger-Kunz, Unternehmerin Elisabeth Gürtler, UniCredit Bank Austria-Aufsichtsratsvorsitzenden Erich Hampel, Galerist Ernst Hilger, Schauspieler Bernd Jeschek, Life Ball-Initiator Gery Keszler, den Direktor des Naturhistorischen Museums Wien Christian Köberl, Nationalbank-Vize Max Kothbauer, mumok-Direktorin Karola Kraus, Kunstexperten Gerald Matt, Wien Holding Direktorin Sigrid Oblak, Sozialbau AG-Vorstand Josef Ostermayer, Kulturexperten Peter Noever, Verbund-Vorstand Johann Sereinig, Unternehmer Hanno Soravia, MAK-Direktor Christoph Thun-Hohenstein, Schoellerbank-Vorstandsvorsitzenden Franz Witt-Dörring, Juristen Georg Zanger oder Zombie Boy Rick Genest.

Über die Ausstellung „Man Ray“

Man Ray (1890–1976) ist einer großen Allgemeinheit heute als Fotograf bekannt. Tatsächlich war er einer der produktivsten und vielseitigsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Während er in den USA längst als Ikone gilt, wurde sein Gesamtwerk in Europa bis dato nur spärlich rezipiert.

Die Ausstellung im Bank Austria Kunstforum Wien widmet sich dieser Aufgabe und damit dem Universalkünstler Man Ray. Anhand von rund 200 Werken von internationalen Leihgebern, darunter das Museum of Modern Art und das Whitney Museum in New York, das Centre Pompidou in Paris, die Tate London und die Fondazione Marconi in Mailand, stellt die Schau Man Rays richtungsweisenden intermedialen und damit ungemein zeitgenössischen Ansatz heraus. Malerei, Fotografie, Zeichnung, Assemblage, Aerografie, Film, Buch- und Objektkunst – es gibt praktisch kein Medium, in dem Man Ray nicht gearbeitet hätte: So entsteht ein vielfältiges, poetisches und oft humorvolles Panorama, das es ermöglicht, erstmals den „ganzen“ Man Ray kennenzulernen.

Die Ausstellung ist von 14. Februar bis 24. Juni 2018 im Bank Austria Kunstforum Wien zu sehen. Weitere Informationen auf http://www.kunstforumwien.at.

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