New York City feiert transatlantische Beziehungen im Walzertakt

63. Viennese Opera Ball fand Freitagabend erstmals im Ziegfeld Ballroom statt. Glanzvolle Veranstaltung unter künstlerischer Leitung von Esterházy-Kulturmanager Daniel Serafin stand im Zeichen der transatlantischen Beziehungen zwischen Österreich und den Vereinigten Staaten. Stars von der Metropolitan Opera setzten ein künstlerisches Zeichen für die kulturellen Bande zwischen den beiden Ländern.

New York City (LCG) – Freitagabend tanzte der Big Apple zu Walzerklängen: Bereits zum 63. Mal setzte der traditionelle Viennese Opera Ball ein kulturelles Zeichen für die enge Verbindung zwischen der Donaumetropole und der Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten. Auf Initiative der U.S. Austrian Chamber of Commerce und unter dem Ehrenschutz von Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bürgermeister Michael Häupl widmeten Executive Director Silvia Frieser und künstlerischer Direktor Daniel Serafin sich in diesem Jahr zweier großer Jubiläen, die auch der WienTourismus zu seinen Jahresthemen auserkoren hat: Dem 100. Todestag von Gustav Klimt und dem 70. Todestag des Operetten-Komponisten Franz Lehar. Musikalisch sorgten das Divertimento Viennese, das zuletzt am Wiener Philharmonikerball und am Wiener Kaffeesiederball aufspielte, für eine beschwingte Ballnacht, die nach vielen Jahren im legendären Waldorf Astoria Hotel erstmals im Ziegfeld Ballroom stattfand und in diesem Jahr das musiktherapeutische Angebot am Memorial Sloan Kettering Cancer Center unterstützt.

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DER KLEINE PRINZ -DAS MUSICAL – mit LIVE Orchester

27.Jänner 2018 · 19:30 · WIENER NEUSTADT · Arena Nova, Halle 3
30.Jänner 2018 · 20:00 · WIEN · Wiener Stadthalle, Halle F
31.Jänner 2018 · 20:00 · LINZ · Brucknerhaus
1.Februar 2018 · 20:00 · GRAZ · Messe, Halle A

DER KLEINE PRINZ von Antoine de Saint-Exupéry wurde in 110 Sprachen übersetzt und ist eines der meistgelesenen Bücher der Welt. Millionen von Kinder und Erwachsene haben die Geschichte um einen jungen Botschafter von einem fremden Stern regelrecht verschlungen. Es muss also einen universellen, in allen Kulturkreisen der Welt verstandenen Zauber um diese Geschichte geben, die Generationen von Menschen immer wieder neu fasziniert und in ihren Bann zieht.

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Kiki Smith: Procession im Haus der Kunst München

In über drei Jahrzehnten hat die amerikanische Künstlerin Kiki Smith (geb. 1954 in Nürnberg) ein facettenreiches Werk geschaffen, das sich mit den politischen und sozialen, den philosophischen und spirituellen Aspekten der menschlichen Natur befasst. Ihre analytische Durchdringung des Körpers – ohne Scheu vor Tabus und Grenzen der Scham – stellt die Bedingungen menschlichen Daseins zur Diskussion: Alter, Tod und Sterben, Verwundung und Heilung, Ganzheit und Fragmentierung, Sexualität und Geschlecht, Identität und Erinnerung. Dabei nutzt Kiki Smith neben der Skulptur eine Vielzahl anderer Medien, insbesondere Zeichnung, Radierung und Lithografie, auch Buch, Fotografie und Video. Sie verwendet eine Fülle von Materialien, z.B. Bronze, Gips, Glas, Porzellan, Papier, Pigment, Aluminium, Latex, Federn, Haar und Bienenwachs.

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mumok Programm im Februar 2018

mumok Programm im Februar 2018

Ausstellungen

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NEU!

Bruno Gironcoli

In der Arbeit schüchtern bleiben

** 3. Februar bis 27. Mai 2018**

** Eröffnung: Freitag, 2. Februar, 19 Uhr

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NEU!

Optik Schröder II

Werke aus der Sammlung Alexander Schröder

** 3. Februar bis 27. Mai 2018**

** Eröffnung: Freitag, 2. Februar, 19 Uhr****

Kunst ins Leben!

Der Sammler Wolfgang Hahn und die 60er Jahre

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DIE EROBERUNG VON MEXICO Oper von Wolfgang Rihm zu den Salzburger Festspielen 2015

Die Eroberung von Mexico: Wer beim Titel von Wolfgang Rihms 1991 vollendetem „Musik-Theater“ Historiendramen assoziiert, geht fehl. Die Unterwerfung des Aztekenreichs durch die Spanier bildet weniger das Sujet des Werks als den Anlass, ein Thema durchzuspielen, das zu allen Zeiten, an allen Orten Faszination und Angst, Chance und Bedrohung in sich barg: die Begegnung mit dem Fremden – und die Mechanismen von dessen Zerstörung. Freilich prägt die Öffnung von Geschichte hin zu Imaginationsräumen, in denen menschlichen Grundkonstellationen nachgespürt wird, bereits Rihms Hauptquelle, Antonin Artauds La Conquête du Mexique aus dem Jahr 1932. Artauds Vision eines anarchischen, multisensualen Theaters, das sich von sämtlichen darstellerischen Konventionen, insbesondere dem Vertrauen in Wort und Sprache, befreit, um den Zuschauer mit der Kraft eines Rituals zu bannen, hatte Rihm 1980 bereits zu seinem „poème dansé“ Tutuguri inspiriert und ließ ihn auch danach nicht los. In La Conquête du Mexique beschreibt Artaud ein seinen Vorstellungen entsprechendes Drama in seinem szenischen Ablauf – sprachgewaltig, poetisch und zuweilen surreal. Rihm entnahm dem (auf Dialoge verzichtenden) Entwurf die Gliederung seines „Musik-Theaters“ in vier Teile; die Hand in Hand mit der musikalischen Komposition entstandene Textmontage, in die auch Material aus Artauds Le Théâtre de Séraphin, ein Gedicht von Octavio Paz und aztekische Gesänge eingingen, vergegenwärtigt das Geschehen in Form eines assoziativen Ineinanders von Zuständen, Aktionen, Gefühlen und Reflexionen.

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Auf Herrenchiemsee: KÖNIGSKLASSE III Ausstellung mit Gegenwartskunst der Pinakothek der Moderne München

Klassiker sind Werke, »die jedes Mal um so neuer, unerwarteter, bahnbrechender wirken, wenn man sie wiederliest«. Diese Feststellung Italo Calvinos ist ein Motto für die seit 2013 verwirklichten Sommerausstellungen in den unvollendeten Rohbauräumen des Nordflügels von Schloss Herrenchiemsee. Sie werden von der Pinakothek der Moderne in Kooperation mit der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen verwirklicht. Jenseits des gewohnten musealen Kontexts laden in Schloss Herrenchiemsee
Hauptwerke von Andy Warhol, Dan Flavin, Gerhard Richter, Arnulf Rainer, Imi Knoebel, Georg Baselitz, Fabienne Verdier, Wolfgang Laib, John Chamberlain und Willem de Kooning zu einer neuen Betrachtung ein. Die Herreninsel mit ihrem im Auftrag von König Ludwig II. errichteten Schloss erlaubt Besuchern eine konzentrierte Erfahrung des Zweiklangs von Historie und Natur. Durch die Kunstwerke wird dieser Dialog bis in die Gegenwart erweitert.

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Musical BUSSI – DAS MUNICAL Uraufführung des Gärtnerplatztheaters München

SABRINA WECKERLIN als Stella und BENJAMIN SOMMERFELD als Ritchie in – Bussi – Das Munical –

Uraufführung des Gärtnerplatztheaters München

Hoch geht es her im München der 1980er: Jeder Szenegänger, der was auf sich hält, will Samstagabend in den In-Club »Bussi«. So auch der junge Student und Neumünchner Ritchie, der noch nicht ahnen kann, was das Münchner Nachtleben für ihn bereithält. Die schöne Barfrau Stella, der intrigante Szene-Reporter Wolf Wahn und Heli, der ewig-jugendliche Stylist und »Königin« des »Bussi«, bringen das Leben der unschuldigen Landpomeranze ganz schön durcheinander und lassen sie auf dem Großstadtboden neu erblühen.

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DIE EROBERUNG VON MEXICO Oper von Wolfgang Rihm zu den Salzburger Festspielen 2015

DIE EROBERUNG VON MEXICO

Salzburger Festspiele 2015

Premiere am 26.07.2015

– „Theatralisch, packend, suggestiv“ Sven-Eric Bechtolf, Künstlerischer Leiter der Salzburger Festspiele über Die Eroberung von Mexico: „Ich persönlich halte die Eroberung von Mexico für ein Stück, mit dem man auch ungeübte Hörer für zeitgenössische Musik gewinnen kann. Es ist theatralisch, packend, suggestiv

Neutral. Männlich. Weiblich. Die Eroberung von Mexico beschreibt eine Auseinandersetzung des Komponisten Wolfgang Rihm mit assoziativ aneinandergereihten Bruchstücken aus in Mexiko aufgeschriebenen Visionen von Antonin Artaud und Liebes-Gedichten des mexikanischen Botschafters und Dichters Octavio Paz. Die Klangereignisse symbolisieren unversöhnliche Konflikte zwischen Realität und Traum, auch Brüche zwischen Wunschtraum und Albtraum, Kriege zwischen Kulturen, Geschlechterkampf zwischen Mann und Frau. Diese Spaltungen und Kontraste werden auf nicht narrative Weise dargestellt, d.h. es entwickelt sich keine Handlung im traditionellen Sinn. Artauds geheimnisvolle Dreier-Formel „neutral-männlich-weiblich“ kehrt im Werk mehrfach wieder und wird mit immer wieder neuen, unterschiedlichen Bedeutungen aufgeladen. Aber auch kontrastierende Paarungen ziehen sich auf allen Ebenen durch die Partitur. Männlich gegen weiblich, Erobern gegen Erobertwerden, Krieg gegen Frieden, Revolte gegen Unterordnung, Lärm gegen Stille, Lebendigkeit gegen Versteinerung. Aus all diesen groß ausmusizierten und in Raumklänge verwandelten Gegensätzen bezieht das Werk seine überwältigende Kraft. Bettina Bartz Regisseur Peter Konwitschny feiert mit Wolfgang Rihms Die Eroberung von Mexico sein Debüt bei den Salzburger Festspielen. Elf gemeinsame Produktionen haben Ingo Metzmacher und Peter Konwitschny in ihrer Zeit an der Staatsoper Hamburg herausgebracht. Für ein lebendiges Musiktheater, das die Patina beiseiteschiebt und zum Kern der Werke vordringt, sind die beiden bekannt. –

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Reisetipp Salzburg: Fest zur Festspieleröffnung

  1. Juni 2015 (SF) „Am Samstag, dem 18. Juli um 10.15 Uhr beginnen die Salzburger Festspiele mit einem großen Fest zur Festspieleröffnung:

73 Veranstaltungen in 29 Spielstätten. Festspielkünstler wie Cornelius Obonya und Julian Crouch und Festspielinhalte von Brecht bis Boulez zum Nulltarif. Es ist uns ein großes Anliegen, dem Motto von Max Reinhardt ‚die ganze Stadt ist Bühne‘ zu entsprechen und mit allen Salzburgern und den Gästen unserer Stadt in den Festspielsommer hineinzufeiern“, sagt Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler.

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