Saphrit - Die stummen Türme

Manchmal beginnt eine Geschichte mit einer Figur. Manchmal mit einer bestimmten Szene. Bei „Saphrit – Die stummen Türme“ war es zuerst die Welt selbst.

Ich wollte eine Fantasywelt erschaffen, in der die Natur nicht einfach nur die Kulisse für eine Geschichte ist. Eine Welt, die lebt. In Saphrit speichern Flüsse Erinnerungen, Pflanzen reagieren auf das, was um sie herum geschieht, fremdartige Wesen bevölkern die Landschaften und über allem stehen die geheimnisvollen Türme.

Doch mit Saphrit stimmt etwas nicht.

Die Verbindung zwischen den Menschen und ihrer Welt beginnt sich zu verändern. Die Türme schweigen und je weiter die Geschichte voranschreitet, desto deutlicher wird, dass hinter diesem Schweigen mehr steckt, als zunächst zu erkennen ist.

„Saphrit – Die stummen Türme“ ist der Auftakt der Saphrit-Chroniken, einer Fantasyreihe, an der ich mit viel Herzblut gearbeitet habe.

Mir war beim Schreiben wichtig, keine Geschichte zu erzählen, in der von Anfang an klar ist, wer gut und wer böse ist. Die Figuren treffen Entscheidungen, machen Fehler, vertrauen den falschen Menschen und müssen mit den Folgen leben. Freundschaft und Loyalität spielen ebenso eine Rolle wie Macht, Verlust und die Frage, wie weit man gehen darf, um das zu schützen, was einem wichtig ist.

Und natürlich wollte ich vor allem das schaffen, was ich selbst an Fantasy liebe: eine Welt, in der man für ein paar Stunden verschwinden kann.

Saphrit ist mit der Zeit viel größer geworden, als ich anfangs geplant hatte. Aus einzelnen Ideen wurden Orte, Wesen, Legenden und Zusammenhänge. Manche Dinge, die im ersten Band vielleicht nur wie ein kleines Detail wirken, werden später noch eine ganz andere Bedeutung bekommen.

Genau das mag ich selbst an Geschichten: wenn man irgendwann zurückblickt und merkt, dass manches schon viel früher begonnen hat.

„Die stummen Türme“ ist deshalb keine abgeschlossene Reise. Es ist der Anfang.

Für mich ist es ein besonderes Gefühl, Saphrit nicht mehr nur auf meinem Bildschirm zu sehen, sondern die Geschichte tatsächlich als Buch in den Händen halten zu können. Noch schöner ist der Gedanke, dass nun auch andere diese Welt zum ersten Mal betreten können.

Vielleicht begegnet ihr Figuren, die ihr sofort mögt. Vielleicht solchen, bei denen ihr euch gewaltig täuscht. Vielleicht entdeckt ihr Kleinigkeiten, deren Bedeutung erst viel später klar wird.

Genau solche Geschichten lese ich selbst am liebsten – und genau so eine wollte ich schreiben.

„Saphrit – Die stummen Türme“ von Corinna Heymach ist auf Amazon erhältlich.

Wer Fantasy, geheimnisvolle Welten, ungewöhnliche Wesen und Geschichten mag, bei denen längst nicht alles so ist, wie es zunächst scheint, darf sich gern nach Saphrit wagen.

Aber eine kleine Warnung gibt es:

Wer Saphrit einmal betreten hat, kennt danach erst einen Teil seiner Geheimnisse. 🌿

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Bildrechte: Bild(er) beigestellt durch: Heymach

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