Magische Mischung – so feiert Sardinien Karneval

Die Magie einer fernen Zeit schwingt mit, wenn die Menschen mit archaischen Masken durch Städtchen und Dörfer ziehen. Länger als irgendwo sonst in Italien haben sich auf der Insel vorchristliche Rituale zum Vertreiben des Bösen und Beschwören des Glücks erhalten. Vor allem im Karneval sind sie noch sehr lebendig.

Auftakt der sardischen Karnevals-Saison sind die Feuer zu Ehren des Sant‘Antonio Abate, eines Heiligen aus frühchristlicher Zeit, der als „Vater der Mönche“ in die Kirchengeschichte eingegangen ist. In der Nacht vom 16. auf den 17. Januar werden die Antonius-Feuer vielerorts auf der Insel nach festlichen Ritualen entfacht. In den Wochen danach herrscht karnevaleskes Treiben, das 2023 seinen Höhepunkt zwischen dem 16. Februar und dem Aschermittwoch am 22. Februar finden wird. Dabei pflegt jeder noch so kleine Ort, der den Karneval hochhält, eigenen Bräuche und Rituale, die seit Jahrhunderten von einer Generation an die nächste weitergegeben werden.

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Sardinien: Kleine Inseln, großes Kino

Sardiniens Küsten sind etliche kleinere Inseln vorgelagert – Orte mit beeindruckender Natur und besonderer Geschichte. An einigen Abenden im Sommer werden La Maddalena & Co zu Festival-Kinos unter mediterranem Sternenhimmel.

Ein Granitbrocken umspült vom blau- und türkisschimmernden Meer. Steil abfallende Klippen und eine feinsandige Landzunge – das sind die Kennzeichen von Tavolara, einer winzigen Insel vor Sardiniens Nordostküste, im Golf von Olbia gelegen. Die Geschichte des Eilands hat ein anekdotisches, beinahe märchenhaftes Kapitel. Anfang des 19. Jahrhunderts hatte sich der Korse Giuseppe Bertoleoni mit seiner Familie auf dem bis dahin unbewohnten Granit-Inselchen niedergelassen. Als eines Tages König Carlo Alberto von Sardinien auf Tavolara an Land ging, lief ihm Paolo, der Sohn des korsischen Siedlers, entgegen und begrüßte den Monarchen mit den Worten: „der König von Tavolara grüßt den König von Sardinien und wünscht ihm einen guten Aufenthalt in seinem Reich.“ Carlo Alberto war amüsiert über den Scherz des Jungen und machte ihm die Insel zum Geschenk. Das kleinste Königreich Europas war geboren – sechs Kilometer lang und einen einzigen Kilometer breit. Über 100 Jahre lang war Tavolara unabhängig und wurde von Paolo Bertoleoni und seinen Nachkommen „regiert“. Seit 1962 gehört die Insel zur heute autonomen Region Sardinen. Ein Teil von Tavolara ist militärisches Sperrgebiet und dient der NATO als Standort für Abhöranlagen. Rund ein Dutzend Bewohner hat die Insel heute noch –allesamt gehören sie zur Familie Bertoleoni. Die Nachfahren der einstigen Inselkönige verdienen ihren Lebensunterhalt als Gastronomen und Bootsführer. Tagesausflügler sind willkommen auf dem Eiland – nur übernachten dürfen Fremde hier nicht.

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Sardinien setzt Segel

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Dass Inseln eine Welt für sich sind, ist eine alte Weisheit, die selten so sehr zutrifft, wie auf die autonome italienische Region Sardinien. Und das liegt nicht nur an der Größe – mit über 23 821 qkm  übersteigt sie noch die Fläche von Mecklenburg-Vorpommern. Sardinien ist die zweitgrößte Mittelmeerinsel und von einer verlockenden Vielfalt, die man nur selten findet. Man könnte auch sagen, Sardinien ist ein Universum für sich.

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