Blaue Flaggen am Lago Maggiore

Erstmals mit dem prestigeträchtigen Gütesiegel schmücken dürfen sich der Strand Isolino e del Sasso an der Mündung des Bergflüsschens Toce in der Gemeinde Verbania am Lago Maggiore und der Strand von Prarolo auf dem Gebiet der Gemeinde San Maurizio d’Opaglio am Lago d’Orta, dem kleinen Nachbarn des Lago Maggiore. Drei Strände der Gegend konnten ihre Bandiera Blu, die Blaue Fahne, verteidigen. Am Lago Maggiore sind das der Lido von Cannobio, der im vergangenen Jahr erstmals ausgezeichnet wurde, und der Lido von Cannero Riviera, der schon seit vielen Jahren im Verzeichnis der besonders empfehlenswerten Badestellen aufgeführt wird. Auch der Lido von Gozzano am Ortasee trägt wird seit Jahren immer wieder mit dem Gütesiegel ausgezeichnet.

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Autofrei zu den Highlights am Lago Maggiore

Inseln, Uferstädtchen und botanischen Gärten, ein Panoramaberg und ein zauberhaft gelegenes Kloster– die Highlights rund um die Borromäische Bucht, dem Zentrum des Lago Maggiore, lassen sich bequem an einem Tag ganz ohne Auto entdecken. Das Ticket Maggiore Centro ist ein Vorteils-Pass für Fähren, Bus und Top-Attraktionen.

Die Idee, Urlauber die schönsten Sehenswürdigkeiten auf der piemontesischen und der lombardischen Seite des Sees autofrei und ohne lästiges Schlangestehen an den Ticketschaltern erleben zu lassen, ging bereits 2022 an den Start und war ein großer Erfolg. Für die Saison 2023 haben alle beteiligten Partner das Ticketsystem weiter vereinfacht. Statt einzelnen Vouchers gibt es jetzt einen Pass für Alles, der sich wahlweise aufs Smartphone laden oder ausdrucken lässt. Ein weiterer Vorteil: Familien oder Freunde, die gemeinsam reisen, können in einem einzigen Buchungsvorgang die gewünschte Anzahl Maggiore Centro Tickets erwerben.

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Sterne rund um den Lago Maggiore

385 Sterne lässt der Michelin-Restaurantführer 2023 über dem italienischen Stiefel funkeln. So viele wie nie zuvor. Bei den 3-Sterne-Genusstempeln weist der aktuelle Gourmet-Kompass landesweit einen einzigen Neuzugang aus. Die Villa Crespi am Ortasee mit Chef Antonino Cannavacciuolo hat es in die gastronomische Spitzen-Liga geschafft.

Es war die kulinarische Reise vom Süden des Stiefellandes bis in seine nördlichen Regionen, die Guide Michelins Restaurant-Tester in den höchsten Tönen schwärmen ließ. Mit jedem Gang die Aromen einer anderen italienischen Region am Gaumen spüren – das ist Idee, die hinter Cannavacciuolos Degustationsmenü steckt. Angefangen mit den kulinarischen Charakteristika seiner geliebten Heimatregion Kampanien über Gaumenkitzel mit dem Besten, was das innere Italien zu bieten hat bis hin zu Gabelfreuden, die typisch sind für die Küche des Piemont, der Wahlheimat des 47-jährigen Ausnahmekochs. Nach seiner Ausbildung in der süditalienischen Heimat und einigen Praxisjahren in französischen Küchen hatte Cannavacciuolo 1999, mit gerade mal 24 Jahren, die Villa Crespi übernommen. Seither leitet er das Restaurant gemeinsam mit Ehefrau Cinzia. Das Ambiente könnte exklusiver kaum sein. Die Villa Crespi in Orta San Giulio am Ortasee mutet an wie ein Schlösschen im maurischen Stil. Cristoforo Benigno Crespi, ein Mailänder Baumwollfabrikant, hatte sie sich Ende des 19. Jahrhunderts als Landsitz in der Bilderbuchlandschaft des von Hügeln gerahmten Sees errichten lassen. Das hier ein Chef mit großem Talent und mindestens ebenso großem Ehrgeiz für außergewöhnliche Gaumenfreuden sorgt, sprach sich schnell herum. 2003 bekam die Villa Crespi ihren ersten Stern. Schon 2006 folgte der Nächste. Nun, 16 Jahre später, gehört das Restaurant in der einstigen Fabrikantenvilla zu den Top-Zwölf Italiens.

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Gute Gründe für den Lago Maggiore im Winter

Mildes Klima, großartige Naturkulissen, Altstadtgassen mit mediterranem Flair, elegante Uferpromenaden, Wochenmärkte, Museen, Attraktionen und die Ruhe der Nachsaison – es gibt viele Gründe, im Winter an den Lago Maggiore zu fahren.

Frostfreie Tage und Spaß im Schnee

Die riesige Wasserfläche am Südrand ist ein Wärmespeicher. Auch im Winter ist es am Lago Maggiore deutlich wärmer als in den Ebenen Norditaliens. Selten fällt das Thermometer unter den Gefrierpunt, die durchschnittliche Wintertemperatur am großen oberitalienischen See beträgt sechs Grad. Mit Schnee werden die Orte an seinen Ufern daher selten überrascht. Im Hinterland dagegen zeigen sich die Hänge der voralpinen und alpinen Berge von ihrer weißen Seite. Mit dem Val Vigezzo lässt sich beispielsweis ab Cannobio, dem Urlaubsort am Nordwestufer, ein Skigebiet in etwa 40 Autominuten erreichen.

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Ein schottisches Dorf, ein Dorf der Kunst, ein Dorf der Katzen – im Hinterland des Lago Maggiore gibt es ganz schön schräge Orte

Dudelsackklänge auf der Piazza, Schottenröcke und lange Kniestrümpfe an Männerbeinen. Wer ahnungslos in das 250-Seelen-Bergdorf Gurro nahe der italienisch-schweizerischen Grenze kommt, wird seinen Augen und Ohren nicht trauen. Vor allem sonntags, wenn viele der männlichen Dorfbewohner, Senioren ebenso wie kleine Jungs, im Schotten-Look durch die Gassen ihres malerischen Dörfchens ziehen. Fangen die Highlands gleich hinter dem Lago Maggiore an?

Die Liebe zu allem Schottischen hat historische Wurzeln. Die reichen bis ins frühe 16. Jahrhundert zurück. Bis in die Zeit, als Frankreich und Spanien um die Vorherrschaft im Stiefelland kämpften. Im Februar 1525 ging die Schlacht von Pavia verheerend für die Franzosen aus. König Franz I. musste sich dem Spanier Karl V. geschlagen geben. Das französische Heer, in dem auch schottische Söldner dienten, zerstreute sich in alle Himmelsrichtungen. Wer fliehen konnte, wollte schleunigst in die Heimat zurück. Für die Schotten aber stellten die winterlichen Alpen ein kaum überwindbares Hindernis dar. Wohl darum ließen sich die geschlagenen Kämpfer in der Valle Cannobina nieder. Das Bergdorf Gurro, so vermuten Historiker, wurde ihr Refugium – für mehr oder weniger lange Zeit.

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Reise: Salinas del Rey – Kite-Surfen und Horizont erweitern

Kite-Surfer aus aller Welt haben gerade den ersten internationalen Wettbewerb ihrer Welttour 2022 an Kolumbiens Atlantikküste ausgetragen. Die Region hat aber viel mehr zu bieten als perfekte Winde, Wellen und Strand. Lassen Sie sich von Cartagena und Barranquilla begeistern, von Schmetterlingen und einem Schlamm-Vulkan.

Ein karibischer Strand und spektakuläre Wellen, dazu Wassertemperaturen um die 28 Grad und Wind, der mit 23 Knoten (42 km/h) und bisweilen noch kraftvoller in die Segel bläst – das sind die Ingredienzien, die Salinas del Rey an der kolumbianischen Atlantikküste zum Paradies für Kite-Surfer machen. Besonders in den Schönwettermonaten Februar und März sind die Bedingungen hier ideal. Das weiß man auch bei der Global Kitesports Association (GKA), dem globalen Dachverband der Drachen-Trendsportarten. Zwei Jahre bevor sich Kite-Surferinnen und Surfer aus aller Welt erstmals bei den Olympischen Sommerspielen messen werden, hat die Organisation die Besten dieser Disziplin nach Salinas des Rey eingeladen. Vom 2. bis zum 6. März 2022 begeisterten Sportlerinnen und Sportler, an Drachen hängend auf und über donnernden Atlantikwellen mit kühnen Performances. Das Treffen in Salinas del Rey war die Auftaktveranstaltung der GKA-Welttour – sieben weitere Wettbewerbe werden im Jahresverlauf folgen und die Kite-Surf-Weltspitze an die Strände Spaniens, Brasiliens, Israels und der Dominikanischen Republik locken.

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Der Lago Maggiore wird filmreif

Der Lago Maggiore ist in diesem Jahr Schauplatz und Kulisse einer großen deutschsprachigen Filmproduktion. Das ist nicht verwunderlich, denn der See und die Schönheit der alpinen Bergwelt sind schon seit langem Sehnsuchtsort der Menschen in nördlichen Gefilden. Und dieser Reiz hält an: Cannobio ist Drehort für die deutsch-österreichisch-schweizerische Koproduktion „Monte Verità“ unter der Regie von Stefan Jäger

Eine spannende Filmproduktion wird dem deutschsprachigen Zuschauer den Lago Maggiore in seiner Schönheit näherbringen. Ein guter Grund, sich den Drehort anzuschauen. So bietet das mittelalterliche Cannobio am oberen Lago Maggiore die Kulisse für Dreharbeiten zum Kinofilm „Monte Verità“, einer deutsch-österreichisch-schweizerischen Koproduktion, der voraussichtlich 2021 in die Kinos kommen wird. Erzählt wird in dem Drama die Geschichte des in der Nähe von Ascona im Kanton Tessin gelegenen Monte Verità, der in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts ein bekannter Treffpunkt von Anhängern unterschiedlicher alternativer Bewegungen war, die nach neuen Formen des Zusammenlebens suchten und auch viele Künstler anzogen. Der renommierte Schweizer Regisseur Stefan Jäger lässt hier die Welt dieser frühen, aus heutiger Sicht vielleicht so zu bezeichnender, Kommune von Aussteigern, auferstehen.

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Wildnis erleben am Lago Maggiore

Der faszinierende Nationalpark Val Grande am Lago Maggiore im Piemont empfängt wieder Besucher und feiert dies mit einer einmaligen Veranstaltungsreihe. An allen Samstagen finden Führungen für Kleingruppen statt, um die unterschiedlichsten Ecken und Facetten des größten Wildnisgebiets der Alpen zu erkunden. „50 sfumature di Parco“: kompetent und kundig geben Park-Guides Einblick in die Natur, ein Hochgenuss für alle, die es jetzt nach draußen zieht, noch bis zum 19. September

Jeder kennt den Lago Maggiore, aber der Parco Val Grande ist immer noch ein Geheimtipp. Dabei liegt der Nationalpark nur einen Katzensprung vom Lago Maggiore entfernt und erstreckt sich nordöstlich des blauen Sees über 14598 ha in die Alpen hinein. Hier findet der Besucher ein riesiges Wildnisgebiet sondergleichen, das in puncto Natur keine Wünsche offen lässt. So wie ganz Italien sich für Besucher wieder öffnet, tut dies auch der Nationalpark, es gelten die sorgfältigen Regeln für Hygiene und Abstand wie überall, sodass für eine sicheres und unbeschwertes Naturerlebnis auch auf einer geführten Tour gesorgt ist.

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Der Lago Maggiore feiert die Erfindung der Isola Bella

Die Isola Bella, das Juwel aus dem Barock mitten im Lago Maggiore, und ihr Gestalter Vitaliano VI. aus dem Hause der Borromäer werden in diesem Jahr mit einer großen Ausstellung auf der schönen Insel gefeiert, die noch bis zum 1. November andauert. In der Burg Rocca di Angera lockt zeitgenössische Kunst erster Güte: noch bis zum 27. September werden hier im Rahmen der Ausstellung „Fantastic Utopias“ Werke von 15 internationalen namhaften Künstlern ausgestellt

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Hybridschifffahrt am Lago Maggiore

Am 22. Januar wurde in Arona am südlichen Ufer des Lago Maggiore feierlich die „Topazio“ vom Stapel gelassen, das erste Schiff auf dem oberitalienischen See mit einem hybriden Diesel-Elektro-Antrieb, das zum Frühjahr den Fährbetrieb aufnehmen wird. Ein wichtiger Schritt für die Nachhaltigkeit im Tourismus am oberitalienischen See

Die Schifffahrtsgesellschaft der oberitalienischen Seen, Navigazione Laghi, schlägt am bei deutschen Touristen beliebten Lago Maggiore in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit ein neues Kapitel auf. Am 22. Januar wurde in Arona feierlich das erste Hybridschiff vom Stapel gelassen. Getauft auf den Namen „Topazio“, deutsch Topaz, kommt das neueste Schiff der Navigazione Laghi ab März zum Einsatz auf dem Lago Maggiore.

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