Ferrari Amalfi Spider
Offener V8 für die Küstenstraße – Ferraris neuer Lifestyle-Spider
Mit dem neuen Ferrari Amalfi Spider erweitert Ferrari sein Portfolio um einen offenen 2+-Sitzer mit Front-Mittelmotor, der die Rolle eines sportlichen Gran-Turismo für Alltag und Wochenendtour übernimmt. Entwickelt in Maranello, verbindet der Spider klassische Ferrari-Gene mit moderner Technologie – und richtet sich an Fahrer, die Performance, Komfort und Open-Air-Erlebnis gleichermaßen schätzen.
Mit 640 PS aus einem biturboaufgeladenen V8, aktiver Aerodynamik und einem in nur 13,5 Sekunden öffnenden Stoffverdeck soll der Amalfi Spider zum neuen Maßstab für Ferraris „Performance-Lifestyle“ werden – also für Modelle, die sportliche Fahrdynamik mit hoher Alltagstauglichkeit kombinieren.
Design: Eleganter Spider mit klaren Linien
Die Formensprache des Amalfi Spider entstand im Ferrari Design Studio unter Leitung von Flavio Manzoni. Ziel war es, die fließende Silhouette des Coupés zu bewahren – selbst bei geöffnetem Dach.
Das Resultat: eine monolithische, sehr sauber modellierte Karosserie mit langen Proportionen, kräftig gezeichnetem Heck und einer weit nach vorn gezogenen Motorhaube.
Neu im Farbprogramm ist Rosso Tramonto, ein spezieller Rotton mit warmen orangefarbenen Nuancen, inspiriert von den Sonnenuntergängen an der italienischen Amalfiküste.
Das Stoffverdeck ist bewusst Teil der Designstrategie: Es unterstreicht den eleganten Gran-Turismo-Charakter stärker als ein Klappdach. Kunden können zwischen vier maßgeschneiderten Stofffarben sowie zwei technischen Geweben wählen, darunter das neue Tecnico Ottanio.
Stoffverdeck: Offenfahren ohne Kompromisse
Das Softtop öffnet oder schließt in 13,5 Sekunden – und das sogar während der Fahrt bis 60 km/h.
Ferrari setzt auf einen Z-Faltmechanismus, der das Dach besonders kompakt verstaut: Zusammengefaltet misst es nur 220 Millimeter Höhe.
Der Vorteil: erstaunlich viel Gepäckraum für einen offenen Supersportler:
- 255 Liter bei geschlossenem Dach
- 172 Liter bei geöffnetem Dach
Eine fünf-lagige Stoffkonstruktion sorgt für eine Geräuschdämmung, die laut Ferrari auf dem Niveau eines Retractable Hardtop (RHT) liegt.
Cockpit: Klassischer Ferrari trifft moderne Bedienung
Im Innenraum verfolgt Ferrari ein klares Dual-Cockpit-Konzept. Fahrer und Beifahrer sitzen in zwei optisch getrennten, aber verbundenen Bereichen – typisch für aktuelle Ferrari-Interieurs.
Zu den Highlights zählen:
- 15,6-Zoll digitales Kombiinstrument
- 10,25-Zoll Zentraldisplay für Multimedia und Fahrzeugfunktionen
- 8,8-Zoll Beifahrerdisplay mit Motordaten und G-Kräften
Besonders bemerkenswert: Ferrari kehrt wieder zu physischen Lenkradtasten zurück. Auch der ikonische Startknopf aus Aluminium ist wieder direkt ins Lenkrad integriert.
Smartphone-Integration über Apple CarPlay und Android Auto, induktives Laden sowie das Remote-Monitoring-System MyFerrari Connect gehören ebenfalls zum Serienumfang.
Motor: Der vielfach ausgezeichnete Biturbo-V8
Im Herzen des Amalfi Spider arbeitet die jüngste Evolutionsstufe des 3,9-Liter-V8 aus der F154-Motorenfamilie.
Die Eckdaten:
- 640 PS bei 7.500/min
- 760 Nm Drehmoment
- Drehzahlgrenze 7.600/min
- spezifische Leistung 166 PS pro Liter
Neue Turbosteuerung erlaubt eine unabhängige Regelung der beiden Lader mit bis zu 171.000 U/min. Das verbessert Ansprechverhalten und Ladedruckkontrolle.
Weitere technische Details:
- Flat-Plane-Kurbelwelle
- Twin-Scroll-Turboaufladung
- neue Motorelektronik
- leichtere Nockenwellen
Die Kraftübertragung übernimmt ein 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, das ursprünglich im Ferrari SF90 Stradale eingeführt wurde.
Aerodynamik: Aktiver Heckflügel für mehr Stabilität
Trotz Stoffverdeck erreicht der Amalfi Spider aerodynamische Werte auf Coupé-Niveau.
Ein integrierter Heckflügel arbeitet in drei Modi:
- LD – Low Drag (minimaler Luftwiderstand)
- MD – Medium Downforce
- HD – High Downforce
Im HD-Modus erzeugt der Flügel bei 250 km/h rund 110 kg zusätzlichen Abtrieb, bei weniger als vier Prozent Mehrwiderstand.
Ein elektrischer Windabweiser hinter den Rücksitzen reduziert zudem Luftverwirbelungen im Innenraum – aktivierbar per Knopfdruck bis 170 km/h.
Fahrdynamik: Moderne Elektronik für maximale Kontrolle
Technisch greift der Spider auf Ferraris neueste Fahrdynamiksysteme zurück.
Wichtige Komponenten:
- Brake-by-Wire-Bremssystem für präzisere Dosierung
- ABS Evo für maximale Bremsleistung auf allen Untergründen
- Side Slip Control 6.1 für kontrollierte Drift- und Stabilitätsregelung
- elektronisches Sperrdifferenzial (E-Diff3)
Der bekannte Manettino-Schalter bietet fünf Fahrmodi:
- Wet
- Comfort
- Sport
- Race
- ESC-Off
Im Vergleich zum früheren Ferrari Roma Spider soll der Amalfi Spider vor allem in Sport und Race deutlich dynamischer reagieren.
Performance
Die offiziellen Fahrleistungen unterstreichen den sportlichen Anspruch:
- 0–100 km/h: 3,3 s
- 0–200 km/h: 9,4 s
- Höchstgeschwindigkeit: 320 km/h
- Trockengewicht: 1.556 kg
Das Leistungsgewicht liegt damit bei 2,42 kg pro PS.
Reifen und Fahrwerk
Ferrari setzt auf 20-Zoll-Räder mit folgenden Dimensionen:
- vorne 245/35 R20
- hinten 285/35 R20
Entwickelt wurden die Reifen gemeinsam mit drei Partnern:
- Pirelli – P Zero
- Goodyear – Eagle F1 SuperSport
- Bridgestone – Potenza Sport
Fazit: Der neue Ferrari für Alltag und Küstenstraße
Mit dem Amalfi Spider interpretiert Ferrari den klassischen offenen Gran-Turismo neu. Das Rezept: ein hochdrehender Biturbo-V8, moderne Fahrdynamiksysteme und ein komfortabler Innenraum, kombiniert mit einem überraschend praktischen Layout.
Damit positioniert sich der Amalfi Spider als eleganter, aber kompromisslos schneller Lifestyle-Ferrari für lange Reisen – oder für eine perfekte Ausfahrt entlang der Amalfiküste.
Bildrechte: Bild(er) beigestellt durch: Ferrari N.V.
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