Gute Gründe für den Lago Maggiore im Winter

Mildes Klima, großartige Naturkulissen, Altstadtgassen mit mediterranem Flair, elegante Uferpromenaden, Wochenmärkte, Museen, Attraktionen und die Ruhe der Nachsaison – es gibt viele Gründe, im Winter an den Lago Maggiore zu fahren.

Frostfreie Tage und Spaß im Schnee

Die riesige Wasserfläche am Südrand ist ein Wärmespeicher. Auch im Winter ist es am Lago Maggiore deutlich wärmer als in den Ebenen Norditaliens. Selten fällt das Thermometer unter den Gefrierpunt, die durchschnittliche Wintertemperatur am großen oberitalienischen See beträgt sechs Grad. Mit Schnee werden die Orte an seinen Ufern daher selten überrascht. Im Hinterland dagegen zeigen sich die Hänge der voralpinen und alpinen Berge von ihrer weißen Seite. Mit dem Val Vigezzo lässt sich beispielsweis ab Cannobio, dem Urlaubsort am Nordwestufer, ein Skigebiet in etwa 40 Autominuten erreichen.

<< Weiterlesen… >>

Sardinien: Kleine Inseln, großes Kino

Sardiniens Küsten sind etliche kleinere Inseln vorgelagert – Orte mit beeindruckender Natur und besonderer Geschichte. An einigen Abenden im Sommer werden La Maddalena & Co zu Festival-Kinos unter mediterranem Sternenhimmel.

Ein Granitbrocken umspült vom blau- und türkisschimmernden Meer. Steil abfallende Klippen und eine feinsandige Landzunge – das sind die Kennzeichen von Tavolara, einer winzigen Insel vor Sardiniens Nordostküste, im Golf von Olbia gelegen. Die Geschichte des Eilands hat ein anekdotisches, beinahe märchenhaftes Kapitel. Anfang des 19. Jahrhunderts hatte sich der Korse Giuseppe Bertoleoni mit seiner Familie auf dem bis dahin unbewohnten Granit-Inselchen niedergelassen. Als eines Tages König Carlo Alberto von Sardinien auf Tavolara an Land ging, lief ihm Paolo, der Sohn des korsischen Siedlers, entgegen und begrüßte den Monarchen mit den Worten: „der König von Tavolara grüßt den König von Sardinien und wünscht ihm einen guten Aufenthalt in seinem Reich.“ Carlo Alberto war amüsiert über den Scherz des Jungen und machte ihm die Insel zum Geschenk. Das kleinste Königreich Europas war geboren – sechs Kilometer lang und einen einzigen Kilometer breit. Über 100 Jahre lang war Tavolara unabhängig und wurde von Paolo Bertoleoni und seinen Nachkommen „regiert“. Seit 1962 gehört die Insel zur heute autonomen Region Sardinen. Ein Teil von Tavolara ist militärisches Sperrgebiet und dient der NATO als Standort für Abhöranlagen. Rund ein Dutzend Bewohner hat die Insel heute noch –allesamt gehören sie zur Familie Bertoleoni. Die Nachfahren der einstigen Inselkönige verdienen ihren Lebensunterhalt als Gastronomen und Bootsführer. Tagesausflügler sind willkommen auf dem Eiland – nur übernachten dürfen Fremde hier nicht.

<< Weiterlesen… >>

Das Gebirge trägt Gelb - Mai-Wanderungen am Kap von Sant‘Andrea

Mai-Wanderungen am Kap von Sant‘Andrea

Dass sich hinter dem Badeparadies an der Nordwestspitze Elbas auch ein Eldorado für Trekkingfans erstreckt, ist selbst vielen Insulanern nicht bekannt. Mit Wanderevents im Mai wollen Elbas Naturfreunde Einheimische und Gäste für den Farbenrausch der Bergwelt am Kap begeistern.

Heller feinkörniger Sand, türkisfarbenes Meer, weiße Segelboote, die in der von glattgeschliffenen Granitfelsen gerahmten Bucht vor Anker liegen – Capo Sant’Andrea im Nordwesten der Insel Elba ist ein perfektes Ziel für entspannten Badeurlaub. Aber nicht nur das. Auch Trekkingfans macht das Kap glücklich – mit wiederentdeckten Wanderwegen, die durch Kastanien-, Pinien- und Steineichenwäldchen führen, durch üppige Macchia und verlassene Weingärten. Einen spektakulären Farbenrausch bietet die Natur vor allem im Mai, wenn die Berghänge ein leuchtend gelbes Kleidchen tragen, wenn sich Ginster vor unendlichem Blau in Szene setzt und unzählige Blüten und Kräuter um die Wette duften.

<< Weiterlesen… >>

Moore, Seen, Alpengipfel – wandern in der Provinz Brescia

In unterschiedlichen Höhenlagen lädt die oberitalienische Provinz Brescia Frischluft- und Bewegungshungrige zu Frühjahrstouren ein. Egal ob Sie soft oder sportlich, ein paar Stunden, einen Tag oder eine ganze Woche lang wandern möchten – hier finden Sie garantiert den richtigen Weg.

Felder und Wiesen. Wälder und Wasserfälle. Einsam gelegene Wallfahrtkirchen und von langer Geschichte geprägte Dörfer. Dazu atemberaubende Aussichten auf den einmal bläulich, einmal grünlich schimmernden Iseosee und auf die schneebedeckten Gipfel der Alpen. All das vereint ein Wanderweg in der lombardischen Provinz Brescia, der sich am Verlauf der antiken Via Valeriana orientiert.-Schon zur Römerzeit und im Mittelalter waren Menschen mit Tieren und Lasten auf dieser Route unterwegs, die Oberitalien mit der alpinen Bergwelt verbindet. Die einen beförderten Waren. Die anderen zogen mit ihrem Vieh zu neuen Weideflächen. Der heutige Val-Valeriana-Wanderweg, der von Pilzone am Ufer des Iseosees zum in 1883 Metern Höhe gelegenen Tonale Pass führt, zählt zu den schönsten Trekking-Trails Italiens. Die 140 Kilometer zwischen Start und Ziel sind in neun Etappen unterteilt und lassen sich mit normaler Kondition und der nötigen Trittsicherheit gut meistern. Steilere Anstiege gibt es nur an wenigen Stellen. Atemberaubende Kulisse dafür in Hülle und Fülle. Spektakuläres erwartet Wandernde schon auf der ersten und mit 24 Kilometern längsten Etappe. Sie führt zu den Pyramiden von Zone – bizarren, durch Erosion entstandenen Meisterwerken der Natur. Da die meisten Tagezielorte an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen sind, lässt sich die Tour entlang der Val Valeriana beliebig verkürzen. Mit Bus oder Bahn geht es bequem nach Pilzone am Iseosee zurück.

<< Weiterlesen… >>

Ein schottisches Dorf, ein Dorf der Kunst, ein Dorf der Katzen – im Hinterland des Lago Maggiore gibt es ganz schön schräge Orte

Dudelsackklänge auf der Piazza, Schottenröcke und lange Kniestrümpfe an Männerbeinen. Wer ahnungslos in das 250-Seelen-Bergdorf Gurro nahe der italienisch-schweizerischen Grenze kommt, wird seinen Augen und Ohren nicht trauen. Vor allem sonntags, wenn viele der männlichen Dorfbewohner, Senioren ebenso wie kleine Jungs, im Schotten-Look durch die Gassen ihres malerischen Dörfchens ziehen. Fangen die Highlands gleich hinter dem Lago Maggiore an?

Die Liebe zu allem Schottischen hat historische Wurzeln. Die reichen bis ins frühe 16. Jahrhundert zurück. Bis in die Zeit, als Frankreich und Spanien um die Vorherrschaft im Stiefelland kämpften. Im Februar 1525 ging die Schlacht von Pavia verheerend für die Franzosen aus. König Franz I. musste sich dem Spanier Karl V. geschlagen geben. Das französische Heer, in dem auch schottische Söldner dienten, zerstreute sich in alle Himmelsrichtungen. Wer fliehen konnte, wollte schleunigst in die Heimat zurück. Für die Schotten aber stellten die winterlichen Alpen ein kaum überwindbares Hindernis dar. Wohl darum ließen sich die geschlagenen Kämpfer in der Valle Cannobina nieder. Das Bergdorf Gurro, so vermuten Historiker, wurde ihr Refugium – für mehr oder weniger lange Zeit.

<< Weiterlesen… >>

Reise: Salinas del Rey – Kite-Surfen und Horizont erweitern

Kite-Surfer aus aller Welt haben gerade den ersten internationalen Wettbewerb ihrer Welttour 2022 an Kolumbiens Atlantikküste ausgetragen. Die Region hat aber viel mehr zu bieten als perfekte Winde, Wellen und Strand. Lassen Sie sich von Cartagena und Barranquilla begeistern, von Schmetterlingen und einem Schlamm-Vulkan.

Ein karibischer Strand und spektakuläre Wellen, dazu Wassertemperaturen um die 28 Grad und Wind, der mit 23 Knoten (42 km/h) und bisweilen noch kraftvoller in die Segel bläst – das sind die Ingredienzien, die Salinas del Rey an der kolumbianischen Atlantikküste zum Paradies für Kite-Surfer machen. Besonders in den Schönwettermonaten Februar und März sind die Bedingungen hier ideal. Das weiß man auch bei der Global Kitesports Association (GKA), dem globalen Dachverband der Drachen-Trendsportarten. Zwei Jahre bevor sich Kite-Surferinnen und Surfer aus aller Welt erstmals bei den Olympischen Sommerspielen messen werden, hat die Organisation die Besten dieser Disziplin nach Salinas des Rey eingeladen. Vom 2. bis zum 6. März 2022 begeisterten Sportlerinnen und Sportler, an Drachen hängend auf und über donnernden Atlantikwellen mit kühnen Performances. Das Treffen in Salinas del Rey war die Auftaktveranstaltung der GKA-Welttour – sieben weitere Wettbewerbe werden im Jahresverlauf folgen und die Kite-Surf-Weltspitze an die Strände Spaniens, Brasiliens, Israels und der Dominikanischen Republik locken.

<< Weiterlesen… >>

Touristische Highlights: St. Ives

Traumhaft weißen Sand und kristallklares Wasser findet man nicht nur in der Karibik, sondern auch an den Stränden der Künstlerkolonie St. Ives in Cornwall. Die Strände hier sind mehrfach preisgekrönt und bieten, dank einer umfangreichen Umweltkampagne, mit das sauberste Badewasser in Westeuropa. Hier kann man nicht nur baden und sich sonnen, sondern auch Robben, Delfine und Riesenhaie beobachten. Nach einem Tag am Strand locken zahlreiche Cafés und Pubs. Einst war der Ort der wichtigste Fischereihafen der Region und so bieten viele Restaurants hier lokale Fischspezialitäten an.

<< Weiterlesen… >>

Lombardei Radeln, wandern und Zitronen schauen

Wer nach dem langen Lockdown nach Italien lechzt, muss gar nicht weit fahren. Der sonnige Süden fängt schon am Gardasee in der Provinz Brescia an.

„Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn, im dunkeln Laub die Goldorangen glühn … Dahin, dahin möchte ich mit dir, o mein Geliebter, ziehn.“ Kein geringerer als Dichterfürst Goethe hat mit diesen Zeilen die Italiensehnsucht seiner Landsleute angefacht. Um in den Düften und Farben des Südens zu schwelgen und Zitronen mit der Sonne um die Wette leuchten zu sehen, muss man nicht unbedingt an die Amalfiküste oder nach Sizilien fahren. Der sinnlich-sonnige Süden fängt schon am Gardasee an.

<< Weiterlesen… >>

Der Lago Maggiore wird filmreif

Der Lago Maggiore ist in diesem Jahr Schauplatz und Kulisse einer großen deutschsprachigen Filmproduktion. Das ist nicht verwunderlich, denn der See und die Schönheit der alpinen Bergwelt sind schon seit langem Sehnsuchtsort der Menschen in nördlichen Gefilden. Und dieser Reiz hält an: Cannobio ist Drehort für die deutsch-österreichisch-schweizerische Koproduktion „Monte Verità“ unter der Regie von Stefan Jäger

Eine spannende Filmproduktion wird dem deutschsprachigen Zuschauer den Lago Maggiore in seiner Schönheit näherbringen. Ein guter Grund, sich den Drehort anzuschauen. So bietet das mittelalterliche Cannobio am oberen Lago Maggiore die Kulisse für Dreharbeiten zum Kinofilm „Monte Verità“, einer deutsch-österreichisch-schweizerischen Koproduktion, der voraussichtlich 2021 in die Kinos kommen wird. Erzählt wird in dem Drama die Geschichte des in der Nähe von Ascona im Kanton Tessin gelegenen Monte Verità, der in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts ein bekannter Treffpunkt von Anhängern unterschiedlicher alternativer Bewegungen war, die nach neuen Formen des Zusammenlebens suchten und auch viele Künstler anzogen. Der renommierte Schweizer Regisseur Stefan Jäger lässt hier die Welt dieser frühen, aus heutiger Sicht vielleicht so zu bezeichnender, Kommune von Aussteigern, auferstehen.

<< Weiterlesen… >>

Wildnis erleben am Lago Maggiore

Der faszinierende Nationalpark Val Grande am Lago Maggiore im Piemont empfängt wieder Besucher und feiert dies mit einer einmaligen Veranstaltungsreihe. An allen Samstagen finden Führungen für Kleingruppen statt, um die unterschiedlichsten Ecken und Facetten des größten Wildnisgebiets der Alpen zu erkunden. „50 sfumature di Parco“: kompetent und kundig geben Park-Guides Einblick in die Natur, ein Hochgenuss für alle, die es jetzt nach draußen zieht, noch bis zum 19. September

Jeder kennt den Lago Maggiore, aber der Parco Val Grande ist immer noch ein Geheimtipp. Dabei liegt der Nationalpark nur einen Katzensprung vom Lago Maggiore entfernt und erstreckt sich nordöstlich des blauen Sees über 14598 ha in die Alpen hinein. Hier findet der Besucher ein riesiges Wildnisgebiet sondergleichen, das in puncto Natur keine Wünsche offen lässt. So wie ganz Italien sich für Besucher wieder öffnet, tut dies auch der Nationalpark, es gelten die sorgfältigen Regeln für Hygiene und Abstand wie überall, sodass für eine sicheres und unbeschwertes Naturerlebnis auch auf einer geführten Tour gesorgt ist.

<< Weiterlesen… >>

 Werbung